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Lichtmessstation
Lichtmesssensor beim Naturparkhaus Lichtverschmutzung wird ein immer zentraleres Thema. Sie hat nicht nur Auswirkungen darauf, dass wir den Nachthimmel und die Sterne zunehmend immer weniger beobachten können, sondern auch auf den Biorhytmus der Natur (Schlaf-Wach-Zyklus) und die Artenvielfalt, hier vor allem auf die Insekten und in weiterer Folge auch auf ganze Ökosysteme.
Mit der Lichtmessstation beim Naturparkhaus wird die Himmelshelligkeit gemessen und dokumentiert. Die Station wurde in Zusammenarbeit mit dem KEM Management Lungau am 25.8.2021 installiert und erfolgreich in Betrieb genommen. Der Naturpark Riedingtal eignet sich wegen der geringen Lichtverschmutzung besonders gut für diese Messungen und stärkt den gesamten Lungau als anerkannten Forschungsraum.
In Zusammenarbeit zwischen Biosphärenpark und KEM Lungau mit dem Naturpark Riedingtal und der Umwelt und Naturschutzabteilung des Landes Salzburg wird somit der nächste Schritt im Bereich Forschung, Dokumentation und Sensibilisierung zum Thema Lichtverschmutzung im Lungau gesetzt. Die Langzeitmessungen erfolgen dabei völling automatisiert und die Ergebnisse werden an die Umwelt- und Naturschutzabteilung des Landes Salzburg übermittelt.
Die Ergebnisse werden auch durch lokale Experten vor Ort bewertet und ausgewertet und auf der Homepage des Biosphärenparks veröffentlicht. Dadurch erhofft man sich die unterschiedlichsten Qualitäten des Lungauer Nachthimmels an verschiedenen Orten noch besser kommunizieren und darstellen zu können und die Bevölkerung aber auch Gäste und weitere Stakeholder für die Eindämmung von Lichtverschmutzung und die Besonderheit eines dunklen, beinahe noch natürlichen Nachthimmels zu sensibilisieren.
Neben Zederhaus wird die Helligkeit des Lungauer Nachthimmels bereits seit einiger Zeit auch zentral im Lungauer Bezirkshauptort Tamsweg gemessen. Die bisherigen Messungen bestätigen, dass der Lungau noch über einen sehr dunklen und somit besonderen und schützenswerten Nachthimmel verfügt.
Ein solcher ist eine Grundvoraussetzung für die ökologische Vielfalt und wichtig für den Artenschutz. Darüber hinaus betrifft das Thema Beleuchtung unseren Umgang mit natürlichen Resourcen. Der übermäßige und unbedachte Einsatz von Kunstlicht ist nicht nur für die ökologische Vielfalt eine große Gefahr, er ist auch energieintensiv, teuer und eine Belastung für die menschliche Gesundheit.
Weitere Infos zum Thema
Laufende Projekte
INFORMATIVES IN DER SÄULE
BILDUNG UND FORSCHUNG
FORSCHUNG
Die Kooperation zwischen Zederhaus und der Universität Salzburg stärkt dauerhaft Wissenschaft und Forschung und fördert die nachhaltige Entwicklung der Region.
ABGESCHLOSSENE PROJEKTE
Mehrere Forschungsprojekte wurde in Vergangenheit in Kooperation mit der Universität Salzburg durchgeführt, darunter auch verschiedene Buchprojekte.
LAUFENDE PROJEKTE
Der Fachbereich Umwelt und Biodiversität forscht und lehrt auch auf der Seppalm im Naturpark Riedingtal, und vertieft dort seit 2023 durch eine Kooperation vielfältige naturwissenschaftliche und didaktische Themen.
NATURPARKHAUS
Das Naturparkzentrum auf der Schliereralm dient als zentrale Anlaufstelle für Besucher und Grundbesitzer, bietet Raum für Vorträge, Seminare, Ausstellungen und Projekte und ist ein wichtiger Informations- und Begegnungsort im Riedingtal.
NATURPARKSCHULE
Durch die enge Zusammenarbeit mit der Naturpark-Volksschule Zederhaus und weiteren Bildungsangeboten wird der Naturparkgedanke bereits Kindern und Jugendlichen vermittelt und über die Region hinausgetragen.
KURSE UND EXKURSIONEN
Insbesonders für Wissbegierige Naturliebhaber finden im Naturpark Riedingtal regelmäßig zahlreiche Exkursionen und Schullandtage sowie Veranstaltungen statt.
WISSENSCHAFTLICHE ARBEITEN
Die einmalige Region, das Klima und der besondere Lebensraum im Naturpark Riedingtal bieten genügend Material für wissenschaftliche Arbeiten.
INTERAKTIVE KARTE
Entedecke den Naturpark Riedingtal in der interaktiven Karte -ein Informationswerkzeug zur ganzheitlichen Darstellung des Biosphärenparks Lungau. Die Karte wird laufend ergänzt und um weitere Themen erweitert.
Die vier Säulen des Naturparks Riedingtal
Neben der langfristig nachhaltigen Entwicklung des Gebietes (Schutz), der Erholungsmöglichkeit für die Bevölkerung (Erholung), der regionalwirtschaftlichen Impulssetzung (Regionalentwicklung), ist die natur- u. kulturbezogene Wissensvermittlung (Bildung) eine wichtige Säule des Naturparks Riedingtal in Zederhaus im Salzburger Lungau.
NATUR UND KULTUR
Der Naturpark Riedingtal besticht durch seine unberührten Gipfelregionen, artenreiche Flora und Fauna sowie die harmonische Verbindung von alpiner Naturlandschaft und traditioneller Kulturlandschaft mit charakteristischen Almen. Ziel ist es, diese vielfältige und über Jahrhunderte gewachsene Landschaft durch nachhaltige Nutzung zu erhalten und erlebbar zu machen.
BILDUNG UND FORSCHUNG
Der Naturpark Riedingtal verbindet Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung, indem er Natur und Kultur durch interaktive Angebote erlebbar macht. In Kooperation mit der Universität Salzburg und lokalen Akteuren entsteht so eine Modellregion, in der Wissenschaft und praktisches Wissen gemeinsam zu nachhaltiger Entwicklung beitragen.
ERHOLUNG UND ERLEBEN
Der Naturpark Riedingtal setzt auf nachhaltigen Tourismus mit einem zonierten Konzept aus Info-, Erlebnis- und Naturzone, das Bildung, Erholung und Naturerlebnis verbindet. Wanderwege, Themenpfade und ein Naturparkzentrum ermöglichen Besucher*innen aller Altersgruppen einen naturnahen Zugang zur vielfältigen Landschaft, Tierwelt und Kultur des Tals.
REGIONALENTWICKLUNG
Der Erhaltungs- und Gestaltungsplan sichert eine naturverträgliche Entwicklung des Naturparks Riedingtal und berücksichtigt dabei die Interessen von Grundeigentümern, Tourismus, Landwirtschaft und Naturschutz. Durch regionale Projekte, Bildungsangebote und gelebte Volkskultur mit traditionellem Almleben wird der Naturpark zu einem wertvollen Erholungs- und Erlebnisraum für Einheimische und Gäste.