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Naturpark Riedingtal
Hinter der idyllischen Gemeinde Zederhaus beginnt die Panoramafahrt ins traumhafte Riedingtal. An der Mautstelle startet das Naturerlebnis – inkl. Tälerbus-Service für entspanntes Wandern. Von der Schliereralm mit weideviehgesicherten Parkplätzen geht es hinein ins Herz eines alpinen Juwels: beeindruckende Gipfel, klare Seen, blühende Almen. Über 10 urige Hütten laden zur Einkehr ein – mit regionalen Köstlichkeiten, herrlichen Ausblicken und echter Gastfreundschaft.
Der Naturpark Riedingtal ist ein landschaftliches Juwel in den Niederen Tauern mit wilden Karen, hohen Gipfeln und lieblichen Almen. In den Gipfelregionen des Naturparks findet sich noch weitgehend unberührte Naturland. Aus diesem Grund sind die Lebensräume um die Berggipfel und -kuppen botanisch und zoologisch besonders interessant. Der botanische Reichtum wird durch das Nebeneinander von kalk- u. zentralalpinen Untergrundgesteinen an den unterschiedlichen Standorten erhöht.
Im Reidingtal findet man neben einer Vielzahl an besonders gefährdeter Pflanzenarten der Roten Liste, auch eine vielfältige Tierwelt. Die Warnrufe des Murmeltieres sind ebeneso zu vernehmen, wie im Frühjahr die Balzgesänge der Birkhühner. Auch Beobachtungen von Gams, Auerhuhn oder Schneehuhn sind keine Seltenheit. Mit etwas Glück sieht man sogar den Steinadler seine Kreise über dem Rieding ziehen. Die alpinen Kleingewässer sind ausserdem Laichhabitate für Amphibien wie Grasfrosch, und Bergmolch.
Der Naturpark Riedingtal zeichnet sich durch das harmonische Ineinanderfließen von noch weitgehend intakter Naturlandschaft und naturnaher Kulturlandschaft aus. Knappe 3600 Hektar bilden ein Naturjuwel, dessen höchste Erhebung das 2711 m höhe Weißeck ist. Im Tal selbst herrscht die alpine Kulturlandschaft vor, die im Wechselspiel von sanften Almen, naturreichen Hängen und Bergwäldern erstrahlt.
Wesentliches Element des charakteristischen Landschaftsbildes im Riedingtal sind die Almen - aufgefädelt wie auch einer Perlenkette - welche direkt am Almenwanderweg liegen (Alleinstellungsmerkmal). Einen Schwerpunkt für den Besucher bildet das eindrucksvolle Naturerlebnis in der wunderbaren Landschaft.
Ziel ist es, den Naturraum durch nachhaltige Nutzung zu sichern, und in seiner Vielfalt und Schönheit, die über Jahrhunderte geprägte Natur- u. Kulturlandschaft zu schützen und zu erhalten!
Weitere Infos zum Thema
Naturpark Riedingtal
INTERESSANTES IN DER SÄULE
NATUR UND KULTUR
NATURPARK RIEDINGTAL
Der Naturpark Riedingtal liegt in der Gemeinde Zederhaus im Salzburger Lungau und umfasst rund 26 km² inmitten beeindruckender Gebirgslandschaft mit einer alpinen Kulturlandschaft aus Almen, Wäldern und Bergwiesen.
GEOLOGIE
Im Riedingtal treffen verschiedene geologische Zonen aufeinander, darunter Dolomit-, Marmor- und Schiefergesteine. Die eiszeitlich geformte Landschaft ist reich an Mineralien wie Flussspat und Bergkristallen.
FAUNA
Das Riedingtal bietet Lebensraum für viele Wildtiere wie Murmeltiere, Gämse, Steinadler und seltene Vogelarten wie Bartgeier und Mauerläufer. In alpinen Gewässern laichen Amphibien wie Grasfrosch und Bergmolch und über 300 Schmetterlingsarten wurden im Gebiet nachgewiesen.
FLORA
Der Naturpark bietet eine vielfältige, teils geschützte Pflanzenwelt. Blütenreiche Almen und alte Heilpflanzen prägen das Tal, besonders zur Zeit der Zederhauser Prangstangen.
JAGD
Im Riedingtal lebt ein starker Rotwildbestand, der in den schwer zugänglichen Hangbereichen wichtige Rückzugsräume findet. Neben Gams- und Rehwild sind auch Murmeltiere, Hasen und seltene Vogelarten wie Auer- und Birkhuhn heimisch.
KLIMA
Der Lungau weist ein alpin-kontinentales Klima mit eher geringen Niederschlagsmengen auf, wobei etwa ein Viertel als Schnee fällt. Die Winter sind streng mit durchschnittlich vier Monaten Schneebedeckung, und der August ist der niederschlagsreichste Monat.
GEWÄSSER
Das Riedingtal ist geprägt von naturnahen Bächen wie dem Vorderen und Hinteren Riedingbach sowie zahlreichen kleineren Zuflüssen und über 40 natürlichen Seen und Tümpeln. Diese Gewässer sind ökologisch bedeutsam und bieten wichtigen Lebensraum für Amphibien wie Grasfrosch und Bergmolch.
NATURPARKFLÄCHEN
Das Natura 2000-Gebiet im hinteren Riedingtal schützt gefährdete Lebensräume und Arten gemäß EU-Richtlinien. Eingriffe sind dort grundsätzlich verboten oder nur mit behördlicher Bewilligung erlaubt, um den europaweiten Schutzstandard zu gewährleisten.
Die vier Säulen des Naturparks Riedingtal
Neben der langfristig nachhaltigen Entwicklung des Gebietes (Schutz), der Erholungsmöglichkeit für die Bevölkerung (Erholung), der regionalwirtschaftlichen Impulssetzung (Regionalentwicklung), ist die natur- u. kulturbezogene Wissensvermittlung (Bildung) eine wichtige Säule des Naturparks Riedingtal in Zederhaus im Salzburger Lungau.
NATUR UND KULTUR
Der Naturpark Riedingtal besticht durch seine unberührten Gipfelregionen, artenreiche Flora und Fauna sowie die harmonische Verbindung von alpiner Naturlandschaft und traditioneller Kulturlandschaft mit charakteristischen Almen. Ziel ist es, diese vielfältige und über Jahrhunderte gewachsene Landschaft durch nachhaltige Nutzung zu erhalten und erlebbar zu machen.
BILDUNG UND FORSCHUNG
Der Naturpark Riedingtal verbindet Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung, indem er Natur und Kultur durch interaktive Angebote erlebbar macht. In Kooperation mit der Universität Salzburg und lokalen Akteuren entsteht so eine Modellregion, in der Wissenschaft und praktisches Wissen gemeinsam zu nachhaltiger Entwicklung beitragen.
ERHOLUNG UND ERLEBEN
Der Naturpark Riedingtal setzt auf nachhaltigen Tourismus mit einem zonierten Konzept aus Info-, Erlebnis- und Naturzone, das Bildung, Erholung und Naturerlebnis verbindet. Wanderwege, Themenpfade und ein Naturparkzentrum ermöglichen Besucher*innen aller Altersgruppen einen naturnahen Zugang zur vielfältigen Landschaft, Tierwelt und Kultur des Tals.
REGIONALENTWICKLUNG
Der Erhaltungs- und Gestaltungsplan sichert eine naturverträgliche Entwicklung des Naturparks Riedingtal und berücksichtigt dabei die Interessen von Grundeigentümern, Tourismus, Landwirtschaft und Naturschutz. Durch regionale Projekte, Bildungsangebote und gelebte Volkskultur mit traditionellem Almleben wird der Naturpark zu einem wertvollen Erholungs- und Erlebnisraum für Einheimische und Gäste.